Busleitfaden als pdf-Datei

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1. Was will ich?

Zunächst einmal sollten Sie für sich klären: Was will ich/Was wollen wir?

Eine kleine Checkliste vorweg:

  • Wie viele Leute können wir mobilisieren?

  • Wer kann uns dabei helfen?

  • Wie werbe ich für die Busfahrt?

  • Mit welchen anderen Organisationen/Gruppen können wir uns koordinieren?

  • Können wir einen Teil der Kosten aus der Vereinskasse etc. beisteuern?

  • Wann wollen wir abfahren? Wann wollen wir zurück?

  • Was für Wünsche könnten andere Mitfahrende an die Busfahrt haben?

2. Informieren

Am besten im Internet oder in den Gelben Seiten/Branchenbuch unter Omnibusbetriebe und/oder Busvermietungen nachschlagen. Einige Anbieter anrufen und einen Preisvergleich machen (Mietpreis durch Anzahl der Sitze teilen, um auf den Sitzplatzpreis zu kommen; bei Übernachtungen die Kosten für den Fahrer nicht vergessen). Suchen Sie auch in der Umgebung Ihrer Stadt, da es sich preislich sogar lohnen kann, wenn der Bus 50 Kilometer weiter weg stationiert ist.

3. Bestellen

  • Einen/viele Busse bestellen und eine möglichst kurze Stornofrist vereinbaren (max. 3 Wochen)!

  • Bestellen Sie lieber mehr Busse, als gebraucht werden.

  • Abbestellt werden kann immer noch. Nachbestellt vielleicht nicht mehr (viele Menschen entscheiden sich spontan in den Tagen vor der Demonstration, ob sie teilnehmen)

  • Die Busse können in der Regel telefonisch bestellt werden. Die Bestellung wird dann per Post oder per Fax schriftlich bestätigt.

4. Preise/ Kosten

  • Erkundigen Sie sich direkt bei Ihrem Busunternehmen nach dem Preis pro Sitzplatz.

  • Planen Sie leere Plätze ein. Im Idealfall haben Sie oder die Vereinskasse etc. einen festen Betrag, um Fehlbeträge auszugleichen. Wenn das nicht möglich ist, dann gelingt es oft, sich von mehreren Organisationen oder Einzelpersonen vor Ort, die das Anliegen der Demo unterstützen, Ausfallbürgschaften zusichern zu lassen. Man kann Landtags-/ Bundestagsabgeordnete fragen, ob sie die Busse unterstützen.

  • Organisationen können auch ein festes Kontingent von Karten abnehmen und bezahlen, um die Organisation eines Busses zu unterstützen.

  • Wenn genügend Geld vorhanden ist, empfiehlt es sich natürlich, die Buskarten zu subventionieren, um die Preise niedrig und attraktiv zu halten.

  • Denken Sie daran, dass Sie die Busse oft im Voraus bezahlen müssen.

  • Überlegen Sie sich vorher, ab wie viel verkauften Karten/zu welchen Preisen Sie den Bus starten lassen können!

  • Die meisten entscheiden sich erst in den letzten Tagen, ob sie fahren oder nicht. Je mehr Infos Sie gestreut haben, umso mehr Karten werden Sie verkaufen. Geben Sie eine Pressemitteilung heraus, um evtl. über die Zeitung den Bus zu bewerben. Gerne unterstützen wir Sie dabei. Schreiben Sie uns an bus(at)g7-demo.de.

5. MitorganisatorInnen finden

Wenn Sie lieber gemeinsam mit anderen Busse organisieren wollen, lassen sich sicherlich MitstreiterInnen aus Ihrer Region finden. Es gibt viele Organisationen und Parteien, die das Anliegen der Demo unterstützen, zum Beispiel BUND, Naturfreunde, die Linke, die Grünen etc. In deren Regional- und Ortsgruppen können Sie nachfragen, ob sie die Busse mitorganisieren wollen. Wichtig dabei sind feste AnsprechpartnerInnen.

6. Ticketverkauf

  • Überlegen Sie gemeinsam: Wo könnte man am besten in Ihrer Stadt Tickets verkaufen?

    • Denkbare Verkaufsstellen sind z. B. Buchläden, Weltläden, Vereinsbüros, lokale Umweltzentren, ASten, Studierendenwohnheime, Veranstaltungsorte und Kneipen.

  • Rechnen Sie aus wie viel ein Ticket pro Person kosten müsste, damit Sie bei guter Auslastung (ca. 80%) Ihre Kosten wieder rein bekommen. Im Idealfall trägt sich der Bus über die verkauften Fahrkarten. Falls das nicht der Fall ist, soll die Person, die den Bus gebucht hat, nicht auf den Kosten sitzen bleiben. Überlegen Sie, ob Sie anderweitig Spenden akquirieren können (z.B. durch Infoabende, Kaffee und Kuchen-Verkauf o.Ä.) und sprechen Sie potentielle SponsorInnen an.

  • Für Leute die nicht so viel Geld haben, bietet sich der Verkauf von Sozial- und Solitickets an. Dazu bieten Sie Normaltickets in Höhe der tatsächlichen Kosten, günstigere Sozialtickets und etwas teurere Solitickets an. Die Solitickets finanzieren so weitere Tickets für TeilnehmerInnen, die sich die Mitfahrt sonst nicht leisten könnten.

  • Wer Solidarität bekunden möchte, aber aus z.B. terminlichen Gründen nicht mitfahren kann, kann dies tun, indem er/sie seinen Busplatz sozusagen „spendet“.

  • Kommunizieren Sie das solidarische Ticket-System aktiv, damit es von vielen genutzt werden kann.

7. An- und Abreise planen

  • Der Bus sollte von einem möglichst zentralen Ort wie Bahnhöfen und ZOBs starten

  • Der Bus sollte spätestens um 12:30 Uhr am Busbahnhof Fröttmaning sein (WICHTIG: Pausen einplanen, an Selbstverpflegung und an Staus denken). Von dort aus geht es weiter mit der U-Bahn zum Marienplatz. Und dann noch einen kurzen Fußweg die Kaufingerstraße entlang zum Stachus.

  • Einen Überblick über die Strecke und den Tagesablauf finden Sie auf http://www.g7-demo.de/ablauf

8. Wie bekomme ich meinen Bus voll?

Es sollte möglichst viele Vorverkaufsstellen geben und so viele Menschen wie irgend möglich sollten Fahrkarten verkaufen. Je mehr Infos Sie gestreut haben, umso mehr Karten werden verkauft. Also rechtzeitig viel Werbung machen. Überlegen Sie sich, wie sich die Busreise attraktiv gestalten lässt. Denn auch damit lässt sich gut für den Bus werben. Schicken Sie die Infos über alle lokalen Verteiler, die Sie kennen und binden Sie dabei Ihre Partner-Organisationen ein. Sehr gut lässt sich der Busticketverkauf mit Mobilisierungsveranstaltungen verknüpfen.

Besorgen Sie sich Plakate und Flyer für die Mobilisierung. Erstellen Sie eigene Busflyer. Werben Sie z.B. auch auf Facebook, auf Ihrer Homepage und an ausgewählten Orten wie Bioläden oder Cafés.

9. Bus anmelden und Mitfahrbörse

  • Wenn Sie dabei sind, einen Bus zu organisieren, gehen sie auf www.g7-demo.de/anreise/mitfahrboerse/ und tragen Sie einfach Ihren Bus ein.

  • Wir benötigen folgende Angaben für die Busanmeldung:

    • Gruppenname, AnsprechpartnerIn, Mailadresse, Telefon, PLZ, Ort, Bundesland Busgröße, freie Plätze, ist der Bus fest gebucht (Ja/ Nein)

    • Ideal wäre es, wenn Sie uns Änderungen zum Bus regelmäßig per Mail mitteilen

  • Sie können sich auch per Mail bei uns melden. Schicken Sie bitte die obigen Angaben an Joel Keilhauer/ bus(at)g7-demo.de.

10. Verantwortliche im Bus

Für jeden Bus sollte sich eine Person finden, die die Leute ein wenig unterhalten und über den Ablauf der Fahrt und vor Ort informieren kann. Außerdem sollte sie bekannt geben, um welche Uhrzeit die Rückfahrt startet. Es empfiehlt sich, eine Anwesenheitsliste zu machen, damit bei der Rückfahrt niemand vergessen wird. Die Fahrt ist außerdem die Gelegenheit, sich kennenzulernen und später als Gemeinschaft an der Demo teilzunehmen.

 

 

11. Kontakt

Für weitere Fragen steht Ihnen das Demo-Orga-Büro gerne zur Verfügung. Ansprechpartner ist Joel Keilhauer.

Telefon: 0176 / 83213395

E-Mail: bus(at)g7-demo.de